History

Man denkt, daß die ersten Einwohner der Riviera di San Giulio die Ligurer waren. Dann kam das Keltische Volk, die Gallier und die Römer. Während der römischen Herrschaft hatte die Region von Cusio wenige Einwohner; es gab nur einige militärische Stellen. Leider kennt man nichts über die Wölkerwanderungen: nur zwei Nachrichten sind zuverlässig. Die erste berichtet  über Julius und seinen Bruder Julian, die am Ende des IV Jhds. aus Griechenland kamen, um Cusio zu bekehren; die zweite betrifft die Langobarden, die am Ende des VI Jhds. hier ankamen. Nach der Evangelisation kamen unfromme Besucher: die Hunnen, die Burgunder un die Alemanenn. Auf diese Weise wurde die Insel einen Zufluchtsort. Der Bischof Filacrio, der Nachfolger des Bischofs von Novara Onorato, starb hier im Jahre 554. Das ist die erste Spur der Bischofsherrschaft von Novara auf dem See von Orta, die dann durch mehrere Kaiserdiplome genehmigt wurde. 584 kamen die Franken durch den Simplonpaß nach Italien und kämpften gegen die Langobarden.
Guglielmo di Volpiano

Guglielmo di Volpiano

Deswegen wurden die Befestigungen gebaut oder verstärkt. Viele Schlösser oder Türmer wurden sicherlich von den Langobarden gebaut, die die vorherigen römischen Befestigungen restaurierten oder vergrößerten. So hat man der Burg von Vogogna in Ossola Tal, das Schloß auf der Insel S. Julius, das eine Erweiterung des Schlosses des Bischofs Onorato ist, den berühmten römischen Turm von Buccione und ein Schloß auf den berg Mesma... 590 ließ der langobardischen König Agilulfo den Inselherzog Mimulfo wegen Verrat enthaupten: Mimulfo hatte nämlich sich den Franken werkauft, um sich dem sicheren Tod zu entziehen. Als Folge konnten die Franken, die von Chidelberto geführt waren, nach Italien durch die Gebirge ankommen. Im Jahre 1697 wurde in einem Sarkophag aus weißen Marmor ein Skelett ohne Haupt gefunden...  Von den folgenden drei Jahrhunderten hat man keine Nachrichten. Aber während der zweiten Hälfte des IX Jhds.lehnten sich die Lehnsherren infolge des Zusammenbruchs des karolingischen Reichs auf. Nach der Teilung des

fränkischen Reichs wegen des Zusammensturzes der karolingischen Dynastie, versuchten viele italienische und ausländische Lehnsherren die Eisenkrone, Symbol der Macht der alten langobardischen Könige, zu erwerben. In dieser Periode gewannen

die Bischöfe Macht und Gewalt, indem sie den Zusammenbruch  des Reiches nutzten, um das Machtvakuum zu füllen, und indem sie die Zwisten unter denThronprätendenten ausnutzten. Auf diese Weise gelang es ihnen, ihre zeitliche Macht zu stärken und Immunitäten,  Privilegen und Schenkungen zu erhalten. 950 kämpfte Berengario II mit seinem SohnAdalberto gegen die Bischöfe der Kirche. 957 kämpfte nochmals Berengario

Marmorsarkophag

Basilika S. Julius, Marmorsarkophag

gegen Otto I für den  italienischen Thron auf der Insel S. Julius, wo er sich mit seinem Sohn eingeschlossen hatte und von Litolfo, dem Sohn von Otto I, für zwei Monate belagert wurde. 962 gewann Otto I Berengario, der seine Zuflucht im Burg S. Leo im Herzogtum von Spoleto nahm. Auf der Insel kam die Königin Willa mit den Schätzen des Königspalates von Pavia und ließ mehrere Befestigungen bauen. Nach einer langen Belagerung ergab sie sich und Otto erlaubte ihr, ihr Mann zu erreichen. Am 29.

Mosaico Die Uberreste des Zenotaphs von S. Julius

Juli 962 gab Otto dem Episkopat von Novara die Insel durch ein Diplom zurück und schenkte dem Kapitel der Basilika mehrere Geldbestände und Privilegen. Dieses Diplom ist die erste Urkunde, die die Bischofsherschaft auf der Riviera und auf der Insel S. Julius beweist. Diese Herrschaft lastete bis das Ende del XVIII Jhds. Die Figur des Bischofs, erreicht die Insel und trug del Kultur des Ortes bei. Die Riviera war unabhängig, sie hatte die eigenen Statuten und Sitten, sie war eine Art "Republik", die von den Bischöfen geschützt war. Sie übten die legislative und die gerichtiliche Macht, während die bürgerliche Macht von einem Statthalter geübt war. Er fungierte als Militärkommandant und als Amtsrichter und wohnte auf der Insel. Als Amtsrichter sprach er Recht im "Rathaus" der Riviera, das im Zentrum von Orta ist. Hier trat der Rat, d.h. die Abgeordneten der Dörfer des Bischofslehns zur Beratung zusammen. Der Bischof von Novara war der Fürst von Orta und S. Julius; da er aber keine militärischen Rangabzeichen haben konnte, mußte er den kaiserlichen Schutz ennehmen und sich auf die Dankbarkeit seiner Untertanen verlassen. Solche Regierung war Kraft auch mit den anderen Herren von Cusio: die Visconti, die Sforza, Spanien, Österreich und Savoyen. Erst im Jahre 1767 schloß der Bischof Bertone mit Carlo Emanuele III von

Buccione's Tower Savoyen einen Vertrag, mit dem dem Bischof erlaubt wurde, die zeitliche Macht weiter auszuüben und Fürst von Orta und S. Julius weiter zu sein, auch wenn der König und seine Nachfolger Privilegen nach der Abschaffung der Bischofsmacht auf der Insel, die im Jahre 1817 genehmigt wurde. Nach der Französischen Revolution, im Jahre 1798, legte Carlo Emanuele IV die Krone nieder und er zog sich in Sardinien zurück. Das Land von Cusio wurde von den Franzosen und dann von den  Österreichern besetzt; während des Reiches von Napoleon traten Orta und Omegna 1805 in die Präfektur von Arona ein; nach dem Zusammenbruch von Napoleon, wegen des Mangels an einem Bischof in Novara und infolge der liberalen Ideen der Zeit dachten die Minister von Vittorio Emanuele I 1814, die Bischofsherrschaft auf der Riviera völlig abzuschaffen. Am 18. Juli 1817 wurde der endgültige

Vertrag unterschrieben und später vom Papst Pio VII gebilligt. Auf diese Weise verzichtete der Bischof auf die Herrschaft auf der Riviera und auf seine feudalen und gerichtlichen Rechten zu Gunsten des Königs Vittorio Emanuele I, aber er hielt den Titel von Fürsten von Orta und S. Julius und wurde auch Marchese von Vespolate.

Nach zehn Jahrhunderten hatte auf diese Weise die Bischofsherrschaft auf der Riviera ihr Ende gefunden und die Einwohner dieser Region traten in Italien, bzw. in die Provinz von Novara, ein. Um 1850 wurde ein eindrucksvolles Gebäude gebaut, die heute ein Seminar ist, wo das Schloß war, das 1842 vom Bischof Morazzo abgerissen wurde. So hatte er das alte und bedeutsamen Symbol der Unabhängigkeit der Insel S. Julius und auch die letzte Spur einer mächtigen Vergangenheit ausgelöscht und der Insel ein religiöses Ausehen gegeben. Inzwischen baute man Villen und Gärten anstatt der Fischer-und Handwerkerhäuser des XI Jhds. Nach der Abreise der Seminaristen begann der Insel unter einen Müdigkeit, einer Traurigkeit und eines süßen Altwerdens zu leiden; mit der Hebung von Orta verschwand das Leben von der Insel. Dieses Gebäude ist heute ein Teil des benediktinischen Klosters die im Jahre 1973 gegründet wurde. Die Geschichte dieser Insel ist vor allem durch den religiösen Reiz, den die sagenhaften Figur des Heiligen auf die Wallfahrer ausübt, und durch den Zauber des Ortes voller angelehnter Häuser und mit einer einzigen Straße gekennzeichnet.

 

text: A. Veschambre, from Orta Sacro Monte Isola di S. Giulio, Edizioni Guide Macchione

 

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